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Da Wilfors Mutter bereits verstarb als er noch ein Kind war und sein Vater sich noch nicht für ihn verantwortlich zeigte, ist Wilfor bei seiner Großmutter aufgewachsen. Lange Zeit konnte sie ihre drei Enkelkinder und sich selbst mit Hilfe einer kleinen Rente ernähren, die sie aufgrund des Todes ihrer Tochter für die drei Kinder bekam. Doch inzwischen ist dieser Rentenanspruch ausgelaufen. Die kleine Familie hat kein eigenes Land, so dass Wilfor und seine Schwestern als Tagelöhner auf dem Feld arbeiten, um zum Leben der kleinen Familie etwas beizutragen. Die Großmutter ist bereits 86 Jahre alt und kümmert sich noch immer um den Haushalt.
Trotz ihrer Armut setzte Wilfors Großmutter alles daran, um ihren Enkelkindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Auch Wilfors ältere Schwestern haben das „Abitur" erreicht. Für eine Ausbildung oder ein Studium hat es aber nicht gereicht. Wilfors Schwestern sind inzwischen verheiratet.
Wilfor möchte unbedingt weiterstudieren. Seine Großmutter unterstützt seinen Wunsch, eine Ausbildung zu absolvieren, auch wenn sie dann vorläufig ohne seine Hilfe im Alltag zurück bleibt. Sie hofft, dass ihr Enkel eines Tages, die Familie versorgen können wird.
Wilfor ist dem Projekt und den Menschen, die es unterstützen, sehr dankbar, dass sie ihm helfen, seinen Traum, ein gelernter Fachmann zu sein, zu erfüllen. |