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Neues in Deutschland
Medizinstudenten kicken für Nicaragua
Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Technischen Universität München, Prof. Wolfgang A. Herrmann, trafen sich vom 1. bis zum 3. Juni 2007 ca. tausend Medizinstudenten aus ganz Deutschland in München zu den 6. Deutschen Fußballmeisterschaften der Medizinstudierenden. Der Erlös der Veranstaltung von 6.000 Euro ging jeweils zur Hälfte an die Grundschulprojekte von Helft uns helfen e.V. und an „Stipendien für Nicaragua“.
Weitere Informationen unter: http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/Studium/...
„Send a Rose“
Ihren Anteil an der Send a Rose Aktion 2006 von 1.737,00 Euro hat die Geschwister-Scholl-Schule Dank der Initiative der Schüler Monica Pinca-Barth und Frederic Lilje dem Stipendienprojekt zur Verfügung gestellt.
Leverkusener Kirchengemeinde hilft
Aufgrund von zwei Vorträgen der ehemaligen Freiwilligen Anne Schwarzenthal über „Stipendien für Nicaragua“ spendeten die Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus in Leverkusen im Jahr 2007 insgesamt 500 Euro. Darüber hinaus konnte sie einen Paten gewinnen, der seit Juni 2007 das Projekt durch regelmäßige Spenden unterstützt.
Anne Schwarzenthal war vor einiger Zeit als Praktikantin in Nicaragua tätig und unterstützte die Projektleiterinnen von „Stipendien für Nicaragua“ sowohl 2006 als auch 2007 bei der Vorbereitung und Durchführung der Auswahl der Stipendienbewerber.
Musizieren für Nicaragua
Der Abiturient Johannes Wagner aus Donaueschingen ließ dem Stipendienprojekt insgesamt 230,06 Euro zu Gute kommen. 130,06 Euro kamen anlässlich seines Vorspiels bei der Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule im Juli 07 zusammen und 100 Euro bei einem Konzert anlässlich einer Ausstellung im Dezember letzten Jahres.
Städtepartnerschaft Saarbrücken – Diriamba
Überraschenderweise erhielt „Stipendien für Nicaragua“ eine Spende von 500 Euro aus einer Sammelaktion der Städtepartnerschaft Saarbrücken – Diriamba.
Laptop für Eveling
Um Eveling die Projektarbeit zu erleichtern, hat Rolf Morgenegg von Helft uns helfen Schweiz e.V. einen gebrauchten Laptop für sie aufgetrieben. Gedankt sei hiermit vor allem auch Stefan Herter, dem bisherigen Besitzer.
Briefe übersetzen – wer hilft?
Erfreulicherweise werden viele Stipendien durch Einzelpersonen finanziert, mit denen die Stipendiaten in den meisten Fällen auch in Briefkontakt stehen. Allerdings bedeutet dieser Briefkontakt viel zusätzliche Arbeit für die Projektleitung, da die meisten Briefe vom Spanischen ins Deutsche übersetzt werden müssen. Da sich die Projektleitung auch - zusätzlich zu den vielfältigen Aufgaben des Projektleitens - ab und zu ihrem Studium widmen muss, wäre es eine große Entlastung, wenn sich einige Personen dazu bereit erklären würden, bei der Übersetzung der Briefe behilflich zu sein.
Und noch mal zur Erinnerung…
Warum Studium? Warum Stipendien?
Um eine wirklich fundierte Ausbildung zu erhalten, muss man in Nicaragua zur Universität gehen; die Alternative einer Lehre existiert nicht. Auch eine Ausbildung zur Krankenschwester oder zum Automechaniker findet an den Hochschulen statt. Die Kosten für ein Studium stehen aber in keinem Verhältnis zur Realität, in der die Mehrheit der Nicas lebt.
Die Jugendlichen, die von „Stipendien für Nicaragua“ unterstützt werden, stammen ausschließlich aus Bauernfamilien, viele davon haben nicht einmal eigenes Land. Die Eltern der Stipendiaten haben kein geregeltes Einkommen: die Familien bauen Grundnahrungsmittel an, die sie für den Eigenverbrauch benötigen. Die Wenigsten können bei der Ernte soviel erwirtschaften, als dass ein Teil zum Verkauf reichen würde. Einige Familienväter arbeiten zusätzlich als Tagelöhner auf dem Bau oder als Kaffeepflücker, wobei ein Tageslohn auf Ometepe 25 bis 30 Cordoba (1,25 bis 1,50 €) beträgt
Durch die Vergabe von Stipendien werden in erster Linie zwar einzelne Personen gefördert, damit gehen aber auch die Altersversorgung der Eltern, die Unterstützung der jüngeren Geschwister beim Schulbesuch oder eine Ausbildung und eine verbesserte Situation der zukünftigen Kinder der Stipendiaten einher. Nicht zuletzt ermutigt eine regelmäßige Stipendienvergabe die Jugendlichen in die Schule zu gehen und sie nicht vorzeitig abzubrechen, da die fehlenden Zukunftsperspektiven einer realen Chance weichen, selbst einmal eine Ausbildung absolvieren zu können.
Wer möchte die Jugendlichen unterstützen?
Für Marisol, Wilmara, Martín (alle 1. Semester), Luis und Horacio (beide im 3. Semester) suchen wir noch Menschen, die ihnen bei der Finanzierung ihrer Ausbildung helfen wollen.
Dabei können Sie eine Patenschaft übernehmen, indem sie einem der Jugendlichen das Stipendium finanzieren. Marisol, Wilmara und Luis brauchen ein komplettes Stipendium von 50 € monatlich, Martín und Horacio eine monatliche Unterstützung von 30 €.
Natürlich ist auch eine Teilfinanzierung möglich, mit der die Stipendiaten die Kosten für Transport, Universitätsgebühren oder Unterrichtsmaterialien wie Hefte und Stifte bezahlen können.
Ihre Spende
Ihre Spende kommt nur dem von Ihnen genannten Zweck zu Gute. Alle Spenden gehen fast ohne Abzüge direkt an das Projekt in Nicaragua, da sich die in Deutschland anfallenden Kosten auf das Porto für das Verschicken von Spendenbescheinigungen und auf Überweisungsgebühren der Bank nach Nicaragua beschränken. Um die Verwendung der Spenden transparent zu gestalten, werden die Projektausgaben auf der Homepage von „Stipendien für Nicaragua“ veröffentlicht.
Da die finanzielle Abwicklung von „Stipendien für Nicaragua“ über „Helft uns helfen e.V.“ läuft, gehen Spenden unter dem Stichwort „Stipendien“ an das unten angegebene Konto. „Helft uns helfen e.V.“ schickt Ihnen umgehend (bei einmaliger Spende) bzw. am Jahresende (bei Daueraufträgen) eine Spendenbescheinigung zu.
Neues von der Schulpartnerschaft Konstanz – Nicaragua
Aus der anfänglichen Unterstützung der Geschwister-Scholl-Schule für das Stipendienprojekt entwickelte sich die Schulpartnerschaft zwischen der Konstanzer Schule und der weiterführenden Schule in Nicaragua, an der auch „Stipendien für Nicaragua“ tätig ist, dem Instituto Jaime Marzá auf der Insel Ometepe.
Nach dem großen Erfolg des 24-Stunden-Sponsorenlaufs der Geschwister-Scholl-Schule im Juni 2007, bei dem Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam fast 20.000 km zurücklegten und damit über 42.000 € für die Partnerschule „erliefen“, hat die Projektgruppe der GSS ein Konzept entwickelt, wie die Spendengelder möglichst nachhaltig eingesetzt werden können. Demnach werden der Schule in Nicaragua jährlich 3.000 € zur Verfügung gestellt, z.B. für Reparaturen, um die Infrastruktur zu verbessern und für neue Anschaffungen wie didaktisches Lehrmaterial.
Die Projektgruppe berät über eine mögliche Grundstückserweiterung.
Für das Schuljahr 2008 stehen zunächst vor allem Reparaturarbeiten im Vordergrund. Die Türen und Schlösser der Klassenzimmer müssen erneuert, das Elektrizitätssystem repariert bzw. teilweise komplett neu installiert und auch die Trinkwasserstellen müssen wieder instand gesetzt werden. Für die Zukunft stehen eine Erweiterung des Schulgeländes zur Diskussion, der Bau weiterer Klassenzimmer und neuer „Plumps-Toiletten“ sowie nach und nach einige wichtige Neuanschaffungen wie Tafeln, Taschenrechner, Bücher u. ä.
Abgesehen davon finanziert die Geschwister-Scholl-Schule einen „Schulmaterialfond“ , der dazu dient, Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch zu ermöglichen, der aufgrund der Mittellosigkeit ihrer Familie scheitern würde, indem ihnen eine Schuluniform, Hefte oder Stifte zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ermöglicht die Konstanzer Schule Jugendlichen, die ihren Schulabschluss erreicht haben, eine Weiterbildung mit Hilfe von Stipendien.
Damit die sinnvolle Verwendung der Spendengelder gewährleistet ist, wird auf die bereits bewährte Struktur von „Stipendien für Nicaragua“ zurückgegriffen: Eveling Novoa und Johana Zambrana, die nun schon fast seit vier Jahren das Stipendienprojekt gemeinsam leiten und ein gut eingespieltes Team bilden, haben sich dazu bereit erklärt, auch die Schulpartnerschaft in Nicaragua zu betreuen.
Aber die Partnerschaft verläuft nicht einseitig, wie man vermuten könnte! Die Projektgruppe der nicaraguanischen Schule beschloss im Februar 2008, die Konstanzer Schule bei ihrem Sommerfest, das unter dem Motto Nicaragua am 10. Juli 2008 stattfinden wird, zu unterstützen.
Vergangenen März veranstalteten die 7. bis 10. Klassen des Institutos Jaime Marzá einen Malwettbewerb zum Thema „Mein zu Hause“. Die dabei entstandenen über 200 Bilder werden den Konstanzer Schülern die Heimat der Kinder und Jugendlichen ihrer Partnerschule anschaulich näher bringen: Vulkane, Affen und Papageien, Palmen und Holzhütten - das ist die Umgebung, in der Kinder in Nicaragua aufwachsen.
Die Klassen 10 und 11 schrieben im Spanischunterricht über die Gemeinden, aus denen sie stammen, nahezu 100 Aufsätze, von denen einige von den Spanischklassen der Geschwister-Scholl-Schule übersetzt werden, um sie zusammen mit den Bilder am Schulfest in Konstanz auszustellen.
Junges Mädchen beim Auslesen der Bohnen
Darüber hinaus spendeten Schüler und Eltern kleine Mengen der für Nicaragua typischen Grundnahrungsmittel, damit man an der Konstanzer Schule einmal selbst erleben kann, wie Reis aussieht, wenn er unenthülst und voller Steinchen frisch vom Feld kommt, wie Kaffee und Kakao riechen, bevor sie geröstet und gemahlen werden und wie lange Bohnen auf dem Feuer kochen müssen, damit sie essbar werden. Das Ganze wird in von den Schülern selbst gebastelten Kokos- und Jicaroschalen ausgestellt – traditionellen Gefäßen, die in Nicaragua lange Zeit als Teller und Trinkgefäße dienten.
Einige Eltern schenkten der Schule selbstgebackene Kokos- und Milchkekse, andere spendeten kleine Tüten „Pinol“, das nicaraguanische Nationalgetränk aus Mais, „trigo“ (einer Getreideart), Kakao und Zimt, dessen Zutaten über dem Feuer geröstet und danach gemahlen werden und das mit viel Zucker und kaltem oder heißem Wasser getrunken werden kann.
Aus Mais und „trigo“ gestaltete eine Schülerin ein traditionelles Kostüm, das in Nicaragua zum Maisfest am Tag des Maises von jungen Mädchen getragen wird. Eine von ihnen wird traditionell zur Maiskönigin gekürt. Auch dieses Kleid wird am Sommerfest in der Geschwister-Scholl-Schule zu bewundern sein. Weitere Informationen zur Schulpartnerschaft Konstanz – Nicaragua finden Sie unter http://www.gss-kn.de/.
„Stipendien für Nicaragua“
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Helft uns helfen e.V.
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www.stipendien-fuer-nicaragua.de c/o Romy Nissel Fließhornstr. 36 78465 Konstanz mobil: 0176 / 21 99 14 12
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http://www.helft-uns-helfen.de c/o Ariadne Schmitz Kapplerbergstr. 64 78476 Allensbach Tel.: 07533 / 93 59 45 8 Fax: 07533 / 50 22
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Volksbank eG Konstanz BLZ: 69 29 1 000 KN: 22 30 31 31 5 Stichwort: Stipendien |
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